Geburt

Wie, wo und bei wem werde ich entbinden?

Diese Fragen wird sich jede Schwangere stellen. Jede normale Geburt wird von der Hebamme in eigener Verantwortung geleitet. Die Frage »bei wem« lässt sich nur beantworten, wenn man seine Hebamme vor der Geburt kennenlernt. Eine optimale Möglichkeit dafür bietet sich mit der Beleggeburt.  

 

Was ist eine Beleggeburt?

 Durch Kennenlernen in der Schwangerschaft entsteht ein intensives Vertrauensverhältnis zwischen der werdenden Mutter / dem werdenden Elternpaar und ihrer Hebamme. So können Wünsche individuell besprochen werden.

Unter der Geburt ist eine “Eins-zu-Eins-Betreuung” garantiert. Die Beleghebamme kann sich somit umfassend um ihre Gebärende kümmern und muss sich nicht mit dem normalen Kreißsaalablauf befassen. Es gibt keinen Schichtwechsel. 

 

Wie läuft eine Beleggeburt ab?

Mit Beginn der 37. Schwangerschaftswoche beginnt die Rufbereitschaft. Bis zur Geburt halte ich mich nun für Sie bereit. Individuelle Abweichungen werden vorher besprochen. Bei regelmäßigen Wehen oder Blasensprung werde ich über mein Geburts-Handy angerufen. Die Geburt kann zu Hause in gewohnter Umgebung anbetreut werden. Bei entsprechenden Geburtsfortschritt fahren wir dann gemeinsam in das Klinikum “St. Georg” in Leipzig. In der Klinik erfolgt weiterhin eine individuelle Betreuung während der Geburt mit allen Möglichkeiten und Sicherheiten, die eine Klinik bietet.

 

 

Nach Ablauf von zwei Stunden nach der Geburt kann die frischgebackene Mutti wahlweise nach Hause gehen ( ambulante Geburt) oder die Annehmlichkeiten der Wochenstation im Klinikum “St. Georg” nutzen. Dort wird Sie dann bis zur Entlassung vom Klinikpersonal betreut. 

 

Was für Kosten kommen auf Sie zu?

Die Geburt wird in jedem Fall von Ihrer Krankenkasse übernommen. Die Rufbereitschaft wird von der gesetzlichen Krankassen nicht bezahlt. Für diese Leistung werden Ihnen ab der 37. Schwangerschaftswoche, bis zur vollendeten Geburt, 24 Euro pro Tag privat in Rechnung gestellt.